Was man im Süden Sardiniens sehen kann: vollständiger Leitfaden zur Provinz Süd Sardinien
Der Süden Sardiniens ist ein zauberhaftes Land, das voller Überraschungen und natürlicher Schönheiten ist, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. In diesem Leitfaden werden wir die Provinz Süd Sardinien erkunden, zwischen atemberaubenden Stränden, authentischen Dörfern, felsigen Promontorien und archäologischen Stätten. Wenn du an einer Reise nach Sardinien denkst, ist dieser Artikel genau das Richtige für dich: Du wirst entdecken, was man im Süden Sardiniens sehen kann, die schönsten Strände, die unvergesslichen Orte und alles, was diese Region Sardiniens einzigartig macht.
Warum den Süd Sardinien für den Urlaub wählen?
Der Süd Sardinien ist eines der faszinierendsten Gebiete der gesamten Region. Mit einem milden Klima das ganze Jahr über und einer einzigartigen Mischung aus Geschichte, Natur und Tradition ist es ein ideales Reiseziel für diejenigen, die Entspannung, Meer und Kultur suchen. Das südliche Sardinien bietet einige der schönsten Strände Sardiniens, wo das blaue Wasser mit dem weißen Sand verschmilzt und die Düfte des mediterranen Gestrüpps die Atmosphäre noch bezaubernder machen.
Ein Urlaub im Süden Sardiniens ermöglicht es dir, noch unberührte Gebiete zu erkunden, atemberaubende Ausblicke von jedem Promontorium zu genießen und kleine authentische Dörfer zu entdecken. Von der Küste des sulcis-iglesiente bis zur Region des sarrabus hält jede Ecke Überraschungen und unvergessliche Momente bereit.
Was sind die Gemeinden der Provinz Süd Sardinien?
Die Provinz Süd Sardinien ist eine der jüngsten der Region Sardinien, gegründet im Jahr 2016. Sie umfasst ein weites Gebiet, das sich im südlichen Sardinien erstreckt, mit Ausnahme von Cagliari, das Teil der Metropolregion ist. Zu den Gemeinden der Provinz gehören faszinierende Orte wie Domus de Maria, Teulada, Carbonia, Sant’Antioco und viele andere Dörfer und Städte mit einzigartigem Charme.
Das Territorium der Provinz ist sehr vielfältig: es reicht von der Küste mit ihren Traumstränden bis hin zur hügeligen und bergigen Innenlandschaft mit ländlichen Landschaften, Nuraghen, Eichen, Wacholder und historischen Zeugnisse von großem Wert. In Carbonia befindet sich beispielsweise der archäologische Standort Monte Sirai, der mit der phönizischen Zivilisation verbunden ist.
Was gibt es in Cagliari und Umgebung zu sehen?

Obwohl es Teil der Metropolregion Cagliari ist, ist die Hauptstadt Sardiniens ein idealer Ausgangspunkt, um den gesamten Süden Sardiniens zu erkunden. Cagliari ist eine lebendige Stadt, reich an historischen Vierteln, Kunst, Märkten und authentischer sardischer Küche. Verpasse nicht den Poetto, einen langen Strand, der sich über Kilometer erstreckt und perfekt zum Entspannen oder für Wassersport ist.
Nur wenige Kilometer weiter befindet sich Quartu Sant’Elena, mit zauberhaften Stränden wie Mari Pintau, berühmt für sein klares blaues Wasser. Von hier aus kann man der Panoramastraße entlang der Küste folgen, die bis zu Villasimius führt.
Chia und seine Traumstrände
Chia ist einer der bekanntesten und beliebtesten Badeorte im Süden Sardiniens. Berühmt für seine feinen Sandstrände, die Sanddünen und das türkisfarbene Wasser, bietet Chia postkartenähnliche Ausblicke. Einer der ikonischsten Strände ist Cala Cipolla, ein abgelegener Ort, umgeben von mediterranem Gestrüpp und felsigen Promontorien.
Unweit liegen auch Giudeu und der Leuchtturm von Capo Spartivento, von dem aus man eine spektakuläre Aussicht auf die Küste genießen kann. Das Gebiet ist auch ideal für Trekking- und Erkundungsliebhaber: die wilden Landschaften und die unberührte Umgebung sind ein Paradies für abenteuerlustige Reisende.
Pula und die archäologische Stätte von Nora
Nur wenige Kilometer von Chia entfernt finden wir Pula, eines der interessantesten Zentren im Süden Sardiniens. Dieser Ort bietet nicht nur Meer: Er ist auch Geschichte und Kultur. Hier befindet sich die archäologische Stätte von Nora, eine Stadt, die von den Phöniziern im 8. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde und als eine der ältesten Sardiniens gilt.
Die Ruinen von Nora liegen auf einem Hügel am Meer, umgeben von langen Stränden und einer herrlichen Natur. Pula ist auch ein hervorragender Ort, um die sardische Küche zu probieren und durch Handwerksläden und typische Lokale zu schlendern.
Villasimius: feiner Sand und blaues Wasser
Villasimius ist ohne Zweifel einer der spektakulärsten Orte im südlichen Sardinien. Seine wunderschönen Strände, wie Porto Giunco, bezaubern die Besucher mit weißem Sand und klarem Grund. Das gesamte Gebiet ist von einem geschützten Marinegebiet umgeben, das die Meeresumwelt und die biologische Vielfalt bewahrt.
Vom Capo Carbonara bieten sich wunderbare Ausblicke auf die Küste, während das Hinterland natürliche Wanderwege zwischen den Hügeln und Wäldern der Sette Fratelli bietet. Das Dorf Villasimius ist einladend, ideal für Familien und für diejenigen, die einen Traumurlaub in Sardinien suchen.
Costa Rei und Cala Sinzias: Schönheiten des südlichen Sardiniens
Das Gebiet von Villasimius und Costa Rei ist eines der bekanntesten der Region Sardinien für seine schönsten Strände. Costa Rei ist eine lange Strecke aus goldenem Sand, mit ruhigem Wasser, das auch für Kinder geeignet ist. Die wilde Schönheit und das blaue Wasser machen das Erlebnis unvergesslich.
Weiter südlich liegt Cala Sinzias, eine Bucht, die zwischen den Hügeln eingegrenzt ist und von Eichen und Wacholdern umgeben ist. Es ist ein ideales Ziel für diejenigen, die Ruhe, Natur und einen der authentischsten Küstenabschnitte der Insel suchen.
Porto Pino und die weißen Sanddünen
Porto Pino ist eine wahre Perle des südlichen Sardiniens, berühmt für seine imposanten weißen Sanddünen, die bis zu zehn Meter hoch sind. Diese Landschaft scheint fast wüstenartig, ist aber tatsächlich voller Leben, mit rosa Flamingos, Reihern und anderen typischen Arten der Gegend.
Seine Strände gehören zu den beliebtesten wegen ihrer unberührten Schönheit, des klaren Wassers und der Ruhe, die man spürt. Porto Pino liegt im südwestlichen Teil, nicht weit von Teulada und Capo Teulada, einem sehr malerischen Gebiet mit hohen und felsigen Küstenlinien.
Carloforte und die Insel San Pietro: eine eigene Welt
Die Insel San Pietro, mit ihrer Hauptstadt Carloforte, ist einer der besonderen Orte im südlichen Sardinien. Sie ist per Fähre von Portovesme oder Calasetta erreichbar und ist eine vulkanische Insel, die eine einzigartige Kultur bewahrt, die von der ligurischen Gemeinschaft beeinflusst ist.
Carloforte ist ein buntes Dorf, voller Gassen und Düfte des Meeres, bekannt für seine gastronomische Tradition und Feste. Die Insel San Pietro ist perfekt für diejenigen, die eine entspannte und authentische Atmosphäre suchen, mit den schönsten Stränden, die zwischen Klippen und dem Grün des mediterranen Gestrüpps versteckt sind.
Cala Domestica, Piscinas und die Südwestküste
Die Küste im südwestlichen Sardinien ist weniger touristisch, aber ebenso faszinierend. Zu den unvergesslichen Zielen gehören Cala Domestica und Piscinas, zwei Juwelen, die in einer wilden und beeindruckenden Umgebung eingebettet sind. Cala Domestica ist eine kleine Bucht, die von hohen Klippen umgeben ist, die einst eine Mine beherbergte. Der Kontrast zwischen der industriellen Vergangenheit und der Schönheit der Landschaft macht sie einzigartig.
Piscinas hingegen ist bekannt für seine Sanddünen, die zu den höchsten Europas gehören, und für seinen langen und einsamen Strand. Diese Orte sind Teil der grünen Küste, eines der unberührtesten Gebiete im südlichen Sardinien, perfekt für diejenigen, die dem Alltag entfliehen und in die reinste Natur eintauchen möchten.
Zusammenfassung der Schlüsselpunkte
Die Wahl des Süden Sardiniens für den Urlaub bedeutet, in eine wilde Natur, kristallklares Wasser und authentische Dörfer einzutauchen.
Die bekanntesten Ortschaften sind Villasimius, Chia, Costa Rei, Porto Pino, Pula, Carloforte und Cagliari.
Die Provinz Süd Sardinien beheimatet Gemeinden der Provinz, die historischen und kulturellen Charme besitzen, wie Carbonia, Domus de Maria und Sant’Antioco.
Die schönsten Strände Sardiniens befinden sich genau hier, mit weißem Sand, klarem Grund und mediterranem Gestrüpp.
Ideal für einen Traumurlaub zwischen Meer, Kultur und Natur.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Was ist die beste Zeit, um den Süden Sardiniens zu besuchen?
Die ideale Zeit ist zwischen Mai und September, wenn das Wetter warm, aber nicht zu drückend ist und die Strände nicht so überfüllt sind wie in der Hochsaison.
2. Sollte man in Villasimius oder Chia übernachten?
Das hängt von deinen Vorlieben ab: Villasimius ist lebhafter und familienfreundlich, während Chia perfekt für diejenigen ist, die Entspannung und ruhige Strände suchen.
3. Wie komme ich zur Insel San Pietro und Carloforte?
Du kannst eine Fähre von Portovesme oder Calasetta nehmen. Die Verbindungen sind häufig und dauern etwa eine halbe Stunde.
4. Was gibt es in Pula neben dem Strand zu sehen?
Die archäologische Stätte von Nora ist ein Muss, zusammen mit der Altstadt und den Spezialitäten der sardischen Küche.
5. Ist Porto Pino für Kinder geeignet?
Ja, seine Strände haben flache Ufer und die Umgebung ist sehr ruhig, perfekt für Familien.
6. Welche Strände sind weniger touristisch?
Cala Domestica, Piscinas und einige Gebiete von Costa Rei sind abgelegener und ideal für diejenigen, die Ruhe suchen.
7. Gibt es Gebiete, die zum Trekking geeignet sind?
Ja, viele: Der Park der Sette Fratelli, Capo Spartivento und die Wanderwege zwischen den Dünen von Porto Pino bieten spektakuläre Routen.
8. Kann ich im Süden Sardiniens tauchen?
Absolut! Die Gewässer von Villasimius und der Insel San Pietro sind perfekt zum Schnorcheln und Tauchen.
9. Was sind die typischen Gerichte der Region?
Zu probieren sind der Thunfisch von Carloforte, das sardische Porceddu und die Seadas. Die Küche ist vielfältig und köstlich.
10. Muss ich ein Auto mieten?
Ja, um das gesamte Gebiet im Süd Sardinien frei zu erkunden, ist ein Auto nahezu unverzichtbar.