Was man in Santa Teresa Gallura und Capo Testa unternehmen kann | YepSea

Santa Teresa Gallura: Capo Testa, Rena Bianca und die Bocche di Bonifacio

Santa Teresa Gallura ist die letzte Stadt Italiens vor Korsika: von ihren Türmen aus sieht man die weißen Klippen von Bonifacio, nur 12 Meilen über die Bocche entfernt. Hier entwirft der rosa Granit, der vom Mistral geformt wurde, eine einzigartige Landschaft — Capo Testa und das Tal des Mondes stehen dabei an erster Stelle — und der Strand von Rena Bianca bringt das karibische Meer direkt ins historische Zentrum. Hier ist, wie man es genießen kann.

Rena Bianca und die Strände des Ortes

Wenige Städte können einen Strand wie Rena Bianca vorweisen, der nur fünf Gehminuten vom Platz entfernt liegt: feiner, heller Sand, Wasser, das von Türkis zu Blau wechselt, und der Blick auf Korsika am Horizont. Er ist perfekt für diejenigen, die im Zentrum wohnen und nicht jeden Tag das Auto nehmen möchten. In der Umgebung bietet La Marmorata zwei Schwesternbuchten mit hellem Sand, eingerahmt von Granit, während sich im Westen Rena di Ponente und Rena di Levante auf der Landzunge von Capo Testa befinden, die es ermöglichen, die windgeschützte Seite zu wählen — ein wertvoller Luxus in Gallura.

Capo Testa und das Tal des Mondes

Capo Testa ist eine Granit-Halbinsel, die durch den Wind in surrealistische Formen geformt wurde, mit dem weißen Leuchtturm, der über die Bocche di Bonifacio wacht. Man erkundet sie zu Fuß, zwischen natürlichen Pools, Skulptur-Felsen und alten römischen Steinbrüchen. Der bekannteste Wanderweg führt ins Tal des Mondes (Cala Grande): eine Granitschlucht, die jahrzehntelang von Hippie-Gemeinschaften bewohnt wurde, mit Kiesbuchten und Sonnenuntergängen, die allein die Reise wert sind. Trag geschlossene Schuhe, bring Wasser mit und bleib für den Sonnenuntergang: es ist der Moment, in dem der Granit rosa leuchtet.

Mit dem Boot: Bocche di Bonifacio und Archipel

Von Santa Teresa ist Korsika für einen Tagesausflug erreichbar: die Fähren nach Bonifacio benötigen etwa 50 Minuten und ermöglichen einen Tagesbesuch der hoch oben auf den Klippen sitzenden Zitadelle. Lokale Bootsausflüge erkunden hingegen die Küste von Gallura und die Inseln des Archipels von La Maddalena von der Westseite her, mit Badehalt in Buchten, die nur vom Meer aus erreichbar sind. Der Wind ist der entscheidende Faktor: bei starkem Mistral werden Abfahrten verschoben oder abgesagt, daher lass Flexibilität im Programm.

Die Stadt, der Turm und die Umgebung

Das Zentrum von Santa Teresa ist ein gitterförmiges Straßennetz aus dem 19. Jahrhundert, das von den Savoyern angelegt wurde und im Sommer von Geschäften, Restaurants und abendlichen Spaziergängen zur Piazza Vittorio Emanuele belebt wird. Der Torre di Longonsardo, erbaut im 16. Jahrhundert, dominiert den Eingang des Hafens und bietet die beste Aussicht auf die Bocche. In der Umgebung lohnen sich ein Halt im Yachthafen, den Buchten an der Küste in Richtung Palau und für Weinliebhaber die Vermentino-Kellereien im inneren Gallura.

Kann man Korsika an einem Tag besuchen?

Ja: die Fähren Santa Teresa-Bonifacio benötigen etwa 50 Minuten und im Sommer gibt es mehr Fahrten pro Tag. Wenn man morgens abfährt, kann man bequem die Zitadelle von Bonifacio besuchen und zum Abendessen zurückkehren.

Wie erreicht man das Tal des Mondes?

Man parkt in Capo Testa (im Sommer füllt sich der Parkplatz schnell) und geht zu Fuß den Weg hinunter nach Cala Grande: 15-20 Minuten zwischen den Graniten. Geschlossene Schuhe sind nötig; der Weg ist nicht für Kinderwägen geeignet.

Ist Rena Bianca für Kinder geeignet?

Ja: sandiger und abfallender Grund, Dienstleistungen am Strand und das Zentrum des Ortes ist fünf Gehminuten entfernt. Es gehört zu den komfortabelsten Stränden von Gallura für Familien.

Wie weit ist Santa Teresa vom Flughafen Olbia entfernt?

Etwa eine Stunde Autofahrt (60 km) über die SS133bis via Palau. Alternativ gibt es Linienbusse, aber mit Gepäck und Familie ist das Mietauto die praktischste Lösung.

Ist der Wind ein Problem?

Der Mistral über den Bocche di Bonifacio ist häufig, aber die doppelte Exposition der Strände hilft: bei westlichem Wind geht man nach Rena di Levante oder La Marmorata, bei östlichem Wind nach Rena di Ponente. Die Bootsausflüge passen sich an oder werden umgeplant.