Insel Tavolara: wie man ankommt, was man unternehmen kann und wann man fährt
Tavolara ist der Berg im Meer, der jede Aussicht der Olbia-Küste dominiert: 565 Meter Kalkstein steil in einem der reichsten Meeresschutzgebiete des Mittelmeeres. Es gibt keine Straßen oder regulären Fähren: Man erreicht sie nur mit dem Boot, und das gehört zu ihrem Charme. Hier sind alle Möglichkeiten, sie zu erreichen, die Kosten und was man nach der Ankunft unternehmen kann.
Wie man ankommt: Boote und Ausflüge
Die Optionen sind zwei. Die einfachste sind die Shuttle-Boote von Porto San Paolo (15 km südlich von Olbia): ständige Abfahrten am Morgen, 15 Minuten Überfahrt, Hin- und Rückfahrkarte kostet etwa 15-20 €, mit Rückkehr zu einer Zeit, die du wählst. Die zweite sind die organisierten Ausflüge von Olbia: halbtägige oder ganztägige Touren mit Halt auf der Insel, geführtem Schnorcheln bei den Piscine di Molara und oft einem Aperitif an Bord — teurer (ab 70 €), aber viel umfassender. Mit kleinen Kindern ist das Boot die flexible Wahl; um das Meeresschutzgebiet zu erleben, gewinnt der Ausflug.
Was man auf der Insel unternehmen kann
Der Spiaggia dello Spalmatore, der Sandstrand, an dem alle ankommen, ist das Herz des Besuchs: heller Sandstrand, klares Wasser und die beiden historischen Restaurants der Insel (Reservierung während des Sommers fast obligatorisch: das Ristorante da Tonino ist eine Institution). Von dort führen kurze Wanderwege zu den panoramischen Spitzen. Der Aufstieg zur Punta Cannone ist für erfahrene Wanderer und nur bei sicheren Bedingungen geeignet; er bietet einen der atemberaubendsten Ausblicke Sardiniens. Der Rest ist Meer: Masken und Flossen genügen, um Sternbrassen, Augenflecken und mit Glück Barrakudas in Küstennähe zu begegnen.
Schnorcheln im Meeresschutzgebiet
Das AMP Tavolara - Punta Coda Cavallo ist in Zonen mit unterschiedlichen Regeln unterteilt: das Fischen ist fast überall verboten und die Gewässer sind eines der fischreichsten im Tyrrhenischen Meer. Die klassischen Orte sind die Piscine di Molara — ein flaches, türkises Gewässer zwischen Molara und ihren Felsen, das nur mit dem Boot erreichbar ist — und die Gewässer rund um das Spalmatore. Geführte Ausflüge machen den Unterschied: Sie wissen, wo die Fische am meisten an menschliche Präsenz gewöhnt sind und stellen die Ausrüstung bereit. Denk an reef-safe Sonnencreme: In den geschützten Zonen ist es mehr als nur eine Höflichkeit.
Praktische Tipps und wann man fährt
Die beste Zeit ist von Ende Mai bis September; im Juli und August wähle die frühen Abfahrten am Morgen, wenn das Spalmatore noch ruhig ist. Bring Badeschuhe, einen Sonnenschirm oder einen Hut mit (es gibt wenig natürlichen Schatten), Wasser und Bargeld für das Boot mit. Die Insel hat keine Geschäfte: nur die Restaurants und einen saisonalen Kiosk. Die Rückkehr mit den Booten ist flexibel, aber die letzte Fahrt startet am späten Nachmittag: Überprüfe die Zeiten beim Ausstieg, um nicht... eine Nacht insulanisch zu bleiben.
Was kostet es, nach Tavolara zu kommen?
Das Boot von Porto San Paolo kostet etwa 15-20 € Hin- und Rückfahrt. Die organisierten Ausflüge von Olbia, mit Schnorcheln und mehreren Stopps, beginnen bei 70 € pro Person, inklusive Ausrüstung.
Kann man auf der Insel übernachten?
Nein: Tavolara hat keine Unterkünfte, sie wird nur von wenigen historischen Familien bewohnt. Man besucht sie tagsüber; die besten Ausgangsbasis sind Porto San Paolo, 15 Minuten mit dem Boot entfernt, oder Olbia.
Wie lange dauert die Überfahrt?
Vom Hafen von Porto San Paolo sind es etwa 15 Minuten; von den Ausflügen, die vom Hafen von Olbia abfahren, sind es 30-40 Minuten Navigation, oft mit panoramischen Strecken entlang der Küste von Capo Ceraso.
Ist Tavolara für Kinder geeignet?
Ja: der Strand von Spalmatore hat einen flachen, sandigen Boden und die Überfahrt ist kurz. Vermeide nur die Pfade zu den Spitzen, die für Kleinkinder nicht geeignet sind, und bring einen Sonnenschirm mit: Es gibt wenig Schatten.
Muss man das Boot reservieren?
Im Juli und August ist es ratsam, bis 9:30 Uhr am Hafen zu sein oder online zu reservieren, wo es möglich ist; in den anderen Monaten kann man problemlos hinaufsteigen. Für die Restaurants auf der Insel ist jedoch eine Sommerreservierung fast obligatorisch.